
Stromausfall?
So bleibt Ihr Strom da
PV-Anlage bei Stromausfall
Ein Stromausfall kommt selten mit Ansage. Auf einmal stehen Kühlschrank und Router still, und Sie sitzen im Dunkeln. Und Ihre Solaranlage? Die schaltet in diesem Moment ebenfalls ab. Außer Sie haben ein Notstromsystem, das in so einer Situation übernimmt. Dann kann sowohl die PV-Anlage bei Stromausfall weiter Strom produzieren als auch Ihr Batteriespeicher für einige Stunden die Versorgung übernehmen. Wir erklären, wie das geht.
Das Wichtigste in Kürze
- Bei einem Stromausfall schalten sich Photovoltaikanlagen automatisch ab. Das schützt alle, die am Netz arbeiten.
- Ein notstromfähiger Wechselrichter versorgt Sie trotzdem weiter, besonders in Verbindung mit einem Speicher. Licht, Kühlschrank, Router & Co. bleiben dann aktiv.
- Notstrom, Ersatzstrom und Inselbetrieb – verschiedene Begriffe, die bei den verschiedenen Anbietern nicht einheitlich verwendet werden. Wir klären auf.
- Beim SolarstromPaket gehören ein not- beziehungsweise ersatzstromfähiger Wechselrichter und ein Speicher fest dazu – ohne Anschaffungskosten.
Wie reagiert eine Solaranlage bei Stromausfall?
Fällt das Stromnetz aus, reagiert Ihre Solaranlage anders als vielleicht gedacht: Sie schaltet sich ab. Dahinter steckt kein Defekt, sondern eine Sicherheitsvorschrift (VDE-Anwendungsregel VDE-AR-N 4105). Der Wechselrichter trennt die Photovoltaikanlage vom Netz. So gerät kein Strom in Leitungen, an denen gerade jemand arbeitet. Dieser Netz- und Anlagenschutz schützt Leib und Leben.
Und trotzdem gibt es Wege zur eigenen Stromversorgung bei Stromausfall. Als Zusatztechnik stehen drei Lösungen bereit: Notstrom, Ersatzstrom und Inselbetrieb. Sie unterscheiden sich im Umfang, im Komfort und im Preis. Die Notstromversorgung ist dabei die gängigste und unkomplizierteste.
Notstrom, Ersatzstrom, Inselbetrieb – wo liegt der Unterschied?
Damit die Solaranlage bei Stromausfall Ihren Haushalt versorgen kann, brauchen Sie den so genannten Notstrom, Ersatzstrom oder auch einen Inselbetrieb. Drei Begriffe, drei Konzepte? „Notstrom“, „Ersatzstrom“ und „Inselbetrieb“ sind keine verbindlich definierten Produkte. Je nach Anbieter umfassen sie mehr oder weniger. Wir sortieren die drei Lösungen für Sie.
Unter Notstrom wird in der Regel die Lösungen verstanden, die einige wichtige Geräte am Laufen halten kann. Meist gibt es bei dieser Lösung eine einzelne Notstromsteckdose am Wechselrichter, die kurzzeitig kleine Energiemengen zur Verfügung stellt. Alternativ schalten Sie den Notstrom manuell per Schalter zu. Der Installations- und Kostenaufwand bleibt niedrig. Für viele Haushalte reicht diese Lösung völlig aus, auch wenn sich damit nicht jedes Gerät betreiben oder das Licht im ganzen Haus ansteuern lässt.
Ersatzstrom geht deutlich weiter. Ausgewählte Stromkreise oder das gesamte Hausnetz laufen weiter. Das geht, weil das Hausnetz durch Umschaltung vom öffentlichen Netz getrennt wird. Dafür braucht es einen ersatzstromfähigen Wechselrichter. Der Installations- und Kostenaufwand liegt höher. Wer maximalen Komfort sucht, findet ihn hier. Diese Lösung ist eine Art Inselbetrieb auf Zeit.
Mit Inselbetrieb ist strenggenommen gemeint, wenn der Haushalt dauerhaft vom öffentlichen Stromnetz getrennt ist, nicht nur im Notfall. Dafür sorgt ein spezieller Inselwechselrichter. Der Aufwand dafür ist am höchsten – technisch wie finanziell. Sinnvoll ist das nur dort, wo ein Netzanschluss fehlt. Wer diesen Weg zu Ende denkt, landet bei vollständiger Autarkie durch die Solaranlage. Es handelt sich deshalb eher um ein exotisches und seltenes Konzept.

Ist Notstrom bei einer PV-Anlage sinnvoll?
Wir empfehlen Ihnen immer, Ihre Solaranlage für den Stromausfall zu rüsten. Nichts ist ärgerlicher, als bei einem Stromausfall zusehen zu müssen, wie die Lebensmittel im Kühlschrank verderben, obwohl die Solarmodule auf dem Dach doch eigentlich Strom produzieren könnten.
Nadine Schmitz, e-regio
Wie funktioniert die Stromversorgung mittels Solaranlage bei Stromausfall?
Grundsätzlich gehört es zu den Vorteilen einer Solaranlage, dass Sie unabhängiger vom Netzstrom werden. Damit Sie jedoch auch bei Stromausfall weiterhin mit Strom versorgt sind, müssen drei Komponenten zusammenspielen.
- Notstromfähiger Wechselrichter: Er erkennt den Netzausfall innerhalb von Sekunden, trennt Ihr Haus vom öffentlichen Netz und versorgt es aus Solaranlage und Speicher weiter.
- Batteriespeicher: Er liefert die Energie, aus der das Hausnetz gespeist wird.
- Umschalteinrichtung: Sie trennt Ihr Haus sicher vom öffentlichen Stromnetz.
Ohne dieses Zusammenspiel bleibt die Photovoltaikanlage bei einem Stromausfall untätig. Sobald aber umgeschaltet ist, versorgt der Wechselrichter Ihre Verbraucher weiter. Auch wenn Strom auf dem rückwärtigen Weg aus dem Speicher fließt, ist der Wechselrichter im Spiel. Unter anderem darum lohnt sich eine Solaranlage mit Speicher in Kombination mit einem notstromfähigen Wechselrichter so sehr.
Gut zu wissen: Diese Umschaltung beinhaltet eine kurze Unterbrechung, kann also rein technisch keine unterbrechungsfreie Versorgung sein. Für die allermeisten Verbraucher – Beleuchtung, Kühlschrank, Heizungspumpe, Router – ist das unkritisch.
Warum ist der Speicher der Solaranlage bei Stromausfall entscheidend?
Ein Wechselrichter allein liefert bei Netzausfall nur dann Strom, wenn gerade die Sonne scheint. Erst der Batteriespeicher macht Notstrom auch dann für einige Zeit möglich, wenn die Solaranlage nicht produziert.
Doch auch mit Speicher heißt es: sparsam bleiben. Denn nachts kommt kein frischer Solarstrom nach. Am Netz sollten dann auch bei Ersatzstrom nur die wichtigsten Verbraucher bleiben – Kühlschrank, Internetrouter, sparsames Licht und eine Steckdose fürs Handy.
Auch die Größe des Speichers spielt eine Rolle. Viele Systeme reservieren einen festen Anteil allein für den Notfall – zum Beispiel 15 Prozent. Diese Notstromreserve gehört schon in die Planung der Speicherkapazität. Ebenso zählt die Entladeleistung: Sie bestimmt, wie viele Geräte gleichzeitig laufen. Ein passend geplanter Speicher überbrückt Ausfälle klug.
Im SolarstromPaket enthalten: PV-Anlage mit Speicher bei Stromausfall
Nun denken Sie vielleicht, dass Not- oder Ersatzstrom eine gute Sache wären, doch dass die Solaranlage allmählich doch arg ins Geld geht? Dann ist das SolarstromPaket von e-regio interessant. Denn hier gehören ein notstromfähiger Wechselrichter und ein Batteriespeicher fest mit ins Paket. Sie zahlen nichts für die Hardware – die Solaranlage kommt samt Speicher ohne Anschaffungskosten auf Ihr Dach. Was e-regio „Notstromfunktion“ nennt, geht übrigens weit über die klassische Einzelsteckdose hinaus. Der Speicher versorgt bei Netzausfall die wichtigsten Geräte im ganzen Haus. Und das Beste kommt bei Sonnenschein: Dann lädt die Photovoltaikanlage tagsüber nach. So verlängert sich die Überbrückungszeit spürbar. Aus einer „Notlösung“ wird verlängerte Versorgungssicherheit.
So funktioniert das SolarstromPaket
Das SolarstromPaket ist eine Komplettlösung für Solarstrom und Photovoltaik bei Stromausfall von e-regio. Hier kommt die Solaranlage kostenlos aufs Dach: Denn das Energieunternehmen aus Euskirchen finanziert, installiert und betreibt die Photovoltaikanlage. Sie haben keine Anschaffungskosten, sondern zahlen lediglich eine Bereitstellungsgebühr und einen günstigen Preis für den Solarstrom, den Sie tatsächlich verbrauchen.
✓ Ohne Investition: Die Anlage bleibt Eigentum von e-regio
✓ Bis zu 60 % Solarstrom vom Dach garantiert (maximal 4.500 kWh)
✓ Not- bzw. ersatzstromfähiger Wechselrichter und Batteriespeicher mit dauerhaft 10-15 Prozent Notstromreserve
✓ 20 Jahre stabiler Solarstrompreis
✓ Wartung und Reparatur inklusive
✓ Reststrom als Regionalstrom aus Wind- und Sonnenenergie
✓ Regional verfügbar zwischen Rhein und Eifel
So wird Ihr Notstrom geplant
Verlässlicher Notstrom beginnt lange vor dem ersten Ausfall – bei der Planung. Für manuell zugeschalteten Notstrom richtet ein Fachbetrieb vorab einen eigenen Schaltkreis ein. Er legt fest, welche Geräte im Ernstfall Strom beziehen. Eine oder mehrere Notstromsteckdosen ergänzen das Ganze. Dort laden Sie einzelne Geräte, etwa das Handy. Bei SolarstromPaket ist eine solche Planung nicht notwendig. Hier hängt das ganze Haus am Netz des Wechselrichters mit Speicher für die Notstromversorgung.

Wir freuen uns auf Ihre unverbindliche Anfrage.
Ihre Kundenberatung e-regio SolarstromPaket
FAQs zur PV-Anlage bei Stromausfall
Drei Bausteine gehören zusammen: ein notstromfähiger Wechselrichter, ein passender Batteriespeicher und eine Umschalteinrichtung. Der Wechselrichter erkennt den Netzausfall, der Speicher liefert auch ohne Sonnenschein die Energie. Die Umschalteinrichtung trennt Ihr Haus sicher vom öffentlichen Stromnetz. Ohne diese Kombination bleibt die Photovoltaikanlage bei Stromausfall stumm. Beim SolarstromPaket sind alle Komponenten bereits aufeinander abgestimmt. Der Fronius-Wechselrichter schaltet nach Umstellung am Zählerschrank auf Ersatzstrom um. Ein automatischer Schalter ist in Planung.
Wie lange Sie sich mit einer PV-Anlage mit Speicher bei Stromausfall versorgen können, hängt von der Speichergröße und vom Verbrauch ab. Für die wichtigsten Geräte reicht ein üblicher Hausspeicher meist mehrere Stunden. Scheint während des Ausfalls die Sonne, verlängert sich diese Zeit unter Umständen. Denn dann lädt die Solaranlage den Speicher wieder nach. Beim SolarstromPaket überbrückt der Speicher die wichtigsten Verbraucher etwa drei bis fünf Stunden.
Realistisch laufen die kleinen, aber wichtigen Verbraucher weiter. Dazu zählen Kühlschrank, Gefriertruhe, Licht, WLAN-Router und das Handy-Ladegerät. Große Verbraucher bleiben besser aus: Backofen, Durchlauferhitzer und Wallbox. Auch eine Wärmepumpe zieht im Inselbetrieb oft zu viel Leistung.
In Deutschland regelt vor allem die Norm VDE-AR-N 4105 den Anschluss ans Niederspannungsnetz. Sie verlangt, dass sich die Photovoltaikanlage bei Netzausfall automatisch abtrennt. Dieser Netz- und Anlagenschutz verhindert eine Rückspeisung in defekte Leitungen. Ein Notstrom- oder Ersatzstromsystem baut sein Inselnetz getrennt vom öffentlichen Netz auf. Installation und Anmeldung gehören in die Hand einer Fachkraft. Beim SolarstromPaket erledigt e-regio alle Anmeldungen und die normgerechte Installation.
Eine feste Zahl gibt es nicht – sie richtet sich nach Ihrem Bedarf. Wichtig ist eine reservierte Notstromreserve, zum Beispiel 10 bis 20 Prozent der Speicherkapazität. Mehrere Tage Überbrückung sind hingegen nicht realistisch, dafür sind Batteriespeicher nicht ausgelegt. Beim SolarstromPaket übernimmt e-regio die passende Auslegung für Ihr Haus.